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Kamerun

Jagen in Kamerun

Gebühren

KAMERUN liegt an der Westküste des afrikanischen Kontinents. Im Nordwesten grenzt es an Nigeria, im Norden und Nordosten an den Tschad, im Osten an die Zentralafrikanische Republik und im Süden an den Kongo, Gabun und Äquatorialguinea. Bei einer Fläche von 475.000 Quadratkilometern und ca. 12,5 Millio­nen Einwohnern verfügt es über eine, für afrikanische Verhältnisse, recht hohe Bevölkerungsdichte. In der 800.000 Einwohner zählenden Hauptstadt Yaounde befindet sich auch der Regierungs- und Verwaltungssitz. Die wichtigste und größte Stadt allerdings ist die Hafenstadt Douala, die am Golf von Guinea liegt und ca. 1,5 Millionen Einwohner hat. Kamerun hat eine wechselvolle Geschichte. Bis 1916 war es ein deutsches Protektorat. Danach hatten die Franzosen und Engländer die Vorherrschaft. 1961 wurde Kamerun dann eine selbständige Republik. Noch heute ist es ein Schmelztiegel aus unzähligen Stämmen, ethnischen Gruppen und Kulturen geblieben. Der größte Wirtschaftszweig ist die Landwirtschaft, von der etwa 65 % der Bevöl­kerung lebt. Trotz reicher Bodenschätze verläuft die Industrialisierung nur recht langsam. Die Anbindung an den internationalen Reiseverkehr ist gut, obwohl es keine direkte Flugverbindung von Deutschland aus gibt. Yaounde, Douala und manchmal auch Garoua werden regelmäßig von der Cameroon Airlines über Paris angeflogen. Das Klima in Kamerun wird bestimmt durch 2 große Klimazonen. Im Süden des Landes befin­den sich ausgedehnte Regenwaldgebiete. Hier ist das Klima tropisch heiß und sehr feucht. Im Landesinneren und nach Norden hin nehmen die Niederschläge dann ab. Der Norden des Landes, der am Rande der Sahel-Zone liegt, ist sehr heiß und trocken. In der Regenzeit (Juni - September) muß mit starken Niederschlägen gerechnet werden. Die günstigsten Klimabedingungen für uns Mitteleuropäer sind von Dezember bis Mai, der Hauptreisezeit, anzutreffen.

Savanne, Hochland und tropischer Regenwald prägen das Landschaftsbild. Dies sind die typischen Kulissen, die das Jagdland Kamerun dem ambitionierten und sportlichen Jäger bietet. Hier jagen wir mit dem deutschen Berufsjäger REINHARD VISSE, der über Jagdrechte in den Provinzen Extreme - Nord und im Regenwald verfügt. Mehrfach haben wir die Jagd für Sie getestet. Bisher waren ausnahmslos alle Jagdgäste sehr zufrieden. Die Erfolgsquote auf Elefant beträgt seit 2 Jahren 100%. Vielen Jägern gelingt es sogar 2 Elefanten zur Strecke zu bringen. Bei den Elefanten der Provinz Extreme-Nord und der Provinz Nord han­delt sich um den westafrikanischen Steppenelefanten, dessen Elfenbeingewicht jedoch geringer ist, als das seiner Verwandten im südlichen Afrika. Die durchschnittliche Trophäenstärke liegt bei etwa 8 kg Elfenbein­gewicht pro Stoßzahn. Das gesetzliche Mindestgewicht für den Abschuß beträgt 5 kg. Zum Vergleich: In Jagdberichten aus der Kolonialzeit werden Trophäen mit 9 kg als gut und mit 12 kg als stark bezeichnet. Bis zur Saison 1997 wog die stärkste, von unseren Jägern erbeutete Trophäe 14,0 und 14,2 kg. Im Februar 1998 erlegte ein Jagdgast einen hochkapitalen, uralten Elefantenbullen mit 19,0 und 19,5 kg schweren Stoßzäh­nen, was einen neuen Rekord für die Provinz Extreme-Nord bedeutet. Bitte lesen Sie hierzu auch den, in "Jagen Weltweit 2/98" erschienenen, Jagdbericht des Erlegers.

Alle Jagdsafaris haben einen ausgesprochen sportlichen Charakter. Obwohl zur Jagdausübung Gelände­wagen benutzt werden, sollte jeder Jagdgast in der Lage sein, mindestens 10 km Fußmarsch und Pirsch bei Temperaturen von ca. 35°C im Schatten zu bewältigen. Dies gilt insbesondere für das Jagdgebiet Extreme Nord und für die Regenwald-Safaris. Letztere gehören zu den anspruchsvollsten Jagden überhaupt. Ab­schüsse vom Fahrzeug aus werden strikt abgelehnt. Gern gesehen wird auch der sportliche Jagdgast, der eine Pirsch über 15 km im dichten Busch nicht scheut. Auf Wunsch werden auch klassische Träger-Safaris mit Spike-Camp und etwa 15 Gepäckträgern durchgeführt. Neben dem Berufsjäger gehören auch einheimische Fährtenleser, hier "Pisteure" genannt, zur Jagdmannschaft. Gejagt wird in Kamerun vom 01. Dezember bis 31. Mai in Extreme Nord und bis 31. Juli im Regenwald. Juli und August sind die regenreichsten Monate. Im September und Oktober gehen die Temperaturen dann wieder zurück und die Niederschläge nehmen ab.

 

Jagdreviere

In der Jagdzone bei Poli südlich von Garoua kann auf Löwe, Giant Eland, Roan, Rot- und Aequinoctialbüffel, sowie Steppenwild gejagt werden. Der Bestand an Giant Eland beträgt ca. 400 Stück. Allerdings sind nur wenige Lizenzen verfügbar. Die Elefantentrophäen sind ca. 10 - 13 Kilo. schwer. Doppelt so viel, wie das durchschnittliche Gewicht im Gebiet Extreme Nord rund um Maroua. Das Jagdgebiet liegt zwischen dem Faro Reserve im Westen und dem Benoue Nationalpark im Osten, Es ist teilweise gebirgig mit Bergen bis zu 2.000 Metern Höhe. Das Landschaftsbild wird durch Buschsavanne mit einigen Flüssen, sowie von den felsigen Ausläufern des Adamaoua-Gebirges geprägt. Es ist ein ideales Einstandsgebiet für das Wild. Die idyllisch gelegenen Jagdcamps sind ein optimaler Ausgangspunkt für die Safari. Als Unterkünfte für die Jagdgäste dienen Safarizelte Sie verfügen über Dusche und WC. Die beste Jagdzeit ist von Ende Januar bis Mitte Mai. Für dieses Jagdgebiet ist eine gute körperliche Verfassung erforderlich, da viel zu Fuß gejagt wird. Zielflughafen für Jagden ist Garoua.

 

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